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Witterungsbedingte Verbindungsprobleme


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4 Antworten in diesem Thema

#1
Caveman

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Also mein Problem ist schon etwas älter und auch schon lange behoben. Aber vielleicht hat ja jemand auch so ein Problem und dem könnte mein Beitrag vielleicht zur Lösung helfen.

Beim rumsurven bin ich eben auf eine Schilderung eines anderen Alicekunden gestoßen, der ebenfalls witterungsbedingte Verbindungsprobleme hat. Wie seine Problemlösung letztlich aussah blieb jedoch offen. Aber hier kommt mal meine Schilderung zu diesem Problem, weil ich ebenfalls dieses Problem hatte und auch wie es letztlich gelöst wurde. Soviel zur Einleitung.

Schon in den ersten Tagen, in denen ich meinen Aliceanschluß hatte, bemerkte ich immer wieder Verbindungsabbrüche und Geschwindigkeitsverluste. Auch auf die Telefonverbindung wirkten sich diese Störungen aus. Bei feuchtem Wetter gab es knacken, knistern und rauschen im Telefon. Bei trockenem Wetter waren diese Störungen aber weg. Obwohl mir zwar die Ursache schon klar war habe ich dennoch andere Fehlerquellen erst noch ausgeschlossen. Schließlich weis man ja, daß die netten Leute vom Kundendienst alles unternehmen um die Störung beim Kunden zu sehen und nicht bei sich selbst. ;)  Also habe ich den Modemrouter getauscht, die Telefonanlage umgangen und und und. Auch die selbst verlegte Verkabelung habe ich natürlich durchgetestet. Als gelernter Elektriker sollte das ja kein Thema sein. :D  Na um es jetzt doch etwas zu kürzen..... Es folgte ein wochenlanger (6 Wochen) Mailverkehr und diverse Telefonate mit dem Kundenservice. Nachdem ich die Jungs eine Weile ihre allwissende Selbstherlichkeit habe auskosten lassen. :rolleyes: Ich schickte denen dann mal nen paar Ausbildungsnachweise rüber und plötzlich waren die ganz zugänglich. Ich sagte denen auch, daß ich die Zuleitung vom Straßenverteiler zum Haus in Verdacht hätte. Ich wusste ja, daß diese Leitung aus papierumwickelte Kupferadern bestand und dieses Papier war schlicht feucht geworden. Zumindest im Hausverteiler war das Papier zwar furztrocken und bröselte nur so von den Adern runter aber im Außenbereich vermutette ich allerdings, daß das Papier feucht war und es dadurch zumindest zu Kriechströmen zwischen den Adern kam. Ich bestand auch darauf, daß mal ein Telekomiker sich die Leitung ansehen sollte. Als dann der Telekomiker kam und sich die Leitung ansehen sollte, hatte ich schon alles soweit aufgemacht und der Telekomiker sah sofort, daß das Papier feucht war und die Leitung daher ausgetauscht werden müsste. Wer hätte das jetzt vermutet? :rolleyes:  Na jedenfalls nicht die Futzies von Alice. :lol:

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#2
frank

frank

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Hallo,

da hast du dir aber viel Mühe gemacht. Normalerweise kennen die Telekomiker ihre Netze ganz gut.
Mit deinem Provider hat das aber nichts zu tun, dass kann mit jedem anderen Kunde auch passieren, der solch ein altes Telefonkabel hat.

Gruß frank

#3
Caveman

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Beitrag anzeigenfrank sagte am 05 November 2011 - 17:47 :

Hallo,

da hast du dir aber viel Mühe gemacht. Normalerweise kennen die Telekomiker ihre Netze ganz gut.
Mit deinem Provider hat das aber nichts zu tun, dass kann mit jedem anderen Kunde auch passieren, der solch ein altes Telefonkabel hat.

Gruß frank

Das ist schon richtig, daß es einem bei jedem Provider so gehen kann. Nur bring den Provider mal dazu die leitung zu erneuern. Bevor die eine Leitung oder sonstwas austauschen, schieben sie doch immer den schwarzen Peter dem Kunden zu. Normalerweise mag das vielleicht auch stimmen aber eben darum sind die Provider ja meist dann so unflexibel oder unbeweglich.

#4
frank

frank

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Hallo,

deine Initiative ist schon beachtlich und sowas habe ich auch noch nie gehört, zumal ja bei dir richtig was umgesetzt wurde.
Den Fehler beim Kunden zu suchen, ist gang und gebe. Sicherlich ist das auch häufig nicht verkehrt. Nur nach gewisser Zeit muss man eben auch den Fehler bei sich (Provider/Netzbetreiber) suchen. Aber was macht ein unwissender Kunde, der davon keine Ahnung hat, der muss halt damit leben oder darauf hoffen, dass seine Straße irgendwann mal saniert wird.

Gruß frank

#5
Caveman

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Beitrag anzeigenfrank sagte am 05 November 2011 - 19:51 :

Hallo,

deine Initiative ist schon beachtlich und sowas habe ich auch noch nie gehört, zumal ja bei dir richtig was umgesetzt wurde.
Den Fehler beim Kunden zu suchen, ist gang und gebe. Sicherlich ist das auch häufig nicht verkehrt. Nur nach gewisser Zeit muss man eben auch den Fehler bei sich (Provider/Netzbetreiber) suchen. Aber was macht ein unwissender Kunde, der davon keine Ahnung hat, der muss halt damit leben oder darauf hoffen, dass seine Straße irgendwann mal saniert wird.

Gruß frank

Jop hat schon ein wenig Arbeit bereitet, die ganze Angelegenheit. Aber eben weil mein Problem ja auch nicht so ganz alltäglich ist und daher eher nicht drauf gekommen wird, habe ich es hier eben mal niedergeschrieben. Es kann ja dennoch auch anderen so passieren. Und wer auch nur ein wenig um Provider belesen ist, der weis wie die Ticken und alles möglichst auf den Kunden abschieben wollen. Und irgentwie müssen sie das ja auch so machen. Mein Vertragspartner ist zwar Alice aber die haben ja die Leitungen von der Telekom gebucht. Eigene Leitungen und so hat Alice ja nur in ganz begrenzten Umpfang. Ich möchte mal sagen, daß mindestens 90% ihrer Angebote über Mietleitungen der Telekom laufen. Also ist der Vetragspartner von Alice die Telekom. Und die werden sich auch nicht so leicht bewegen lassen. Bevor Alice also nicht alles auf ihrer Seite abgeklopf hat, wird Alice nicht zur Telekom rennen können. Aber in meinem Fall war die Vertragsverletzung seitens der Telekom ja nun eindeutig. Die Telekom hat Alice eine DSL taugliche Leitung zugesagt aber dies nicht eingehalten. Denn letztlich zählt ja wohl die ganze Leitung, von der entsprechenden Vermitlungsstelle bis zur ersten Dose in meinem Haus. Und zumindest die Leitung von der Straße bis in mein Haus war nicht DSL tauglich gewesen. Also eine ganz klare Vetragsverletzung von seiten der Telekom gegenüber Alice. Somit konnte Alice also um kostenlose Behebung des Problems bei der Telekom bitten. Hätte Alice die Telekom unberechtigt in Marsch gesetzt, dann hätte Alice die Sache nachher noch bezahlen müssen. Und vielleicht hätten sie mir dann noch die ganze Sache in Rechnung gestellt. Mann sollte also daher möglichst ganz sicher sein, daß man seinem Vertragspartner auch gerechtfertigt in den Hintern tritt. Was wohl den meisten Kunden nicht gelingen wird, leider. Würden mehr Kunden, mehr über die ganze Technik wissen und ihren Providern so kräftig in den Hintern treten können, dann würden sich die Provider aber ganz schön umsehen müssen.

Zu deren Glück aber interessieren sich die wenigsten für die ganze Technik und so. Die meisten wollen einfach nur alles anstöpseln und loslegen. Ohne auch nur eine einzige Gehirnzelle dafür anstrengen zu müssen. Ich möchte zwar klarstellen, daß ich auch nicht alles weis und auch nicht alles wissen will aber so ganz einfach lass ich mir doch nicht die Butter vom Brot klauen.




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