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Testbericht AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7330 – Der 7270 Nachfolger?!

Test FRITZ 7330 7270 AVM DSL WLAN

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Joxxer

Joxxer

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Heute teste ich die AVM FRITZ! Box Fon WLAN 7330, welche als abgespeckte Variante der FRITZ! Box 7390 im letzten Oktober auf dem Markt gekommen ist.
Doch dieses Model ist mehr als nur eine abgespeckte Version, es ist ein völlig neuer Typ, so basiert der Chipsatz nicht wie in der FRITZ! Box 7390 auf dem Ikanos Fusiv 500 sondern auf dem Lantiq ARX188 (kurz AR9).

Erste größerer Unterschied ist die fehlende VDSL Unterstützung diese ist bei FRITZ! Boxen aus der Lantiq xRX Serie nur in den  Serien der FRITZ! Box 7360 sowie der 3370 gegeben. Dort arbeitet der VRX Chipsatz welcher dem ARX188 ähnelt. Entstanden ist die AR9 Plattform  aus der Texas Instruments DSL CPE Serie des AR7/UR8 sowie Infineons Danube DSL Chipsatzserie. Erstes Unternehmen verkaufte vor einigen  Jahr en seine DSL Chipsatzserie an Infineon und selbiges wurde dann zu Lantiq ausgelagert.

Soviel zur Entstehung des Chipsatzes. Jetzt die Frage warum hat AVM nicht wie bei der 7390 bzw. 7340 auf den Ikanos Chipsatz gesetzt. Es lässt sich hier mutmaßen das, die bisherigen Probleme wie z.B. den DSL Verbindungsschwierigkeiten  sich nicht so einfach lösen lassen und daher auf einen alt bewehrten Partner setzt.

Nun zurück zum eigentlich Test.
Die FRITZ!Box Fon WLAN 7330 gibt es zum Straßenpreis derzeit von 130 Euro und bietet folgende Funktionen:
  • ADSL /ADSL2+ Modem
  • W-LAN 802.11n/g
  • Telefonanlage (VoIP und Festnetz)
  • DECT (Basisstation für 6 Empfänger)
  • NAS Funktionen
Das Gehäuse stammt vom Design her von der großen Schwesterserie 7390, so sind die Antennen intern und wirkt etwas futuristisch veranlagt. Auf der Oberseite sind die bekannten LEDs, u.a. Power/DSL, Internettelefonie, Festnetztelefonie, WLAN und die Info LED.

Dann findet man noch zwei Tasten, eine für die manuelle Einrichtung von DECT Telefonen sowie eine WLAN Taste, welche zum an- bzw. abschalten des drahtlosen Netzwerkes genutzt werden kann.

Auf der Rückseite findet man die Anschlüsse. Einmal für den DSL Splitter bzw. den Analoganschluss, dann einen RJ11 für ein analoges Telefon, weiter in der Mitte findet man einen USB 2.0 Host Anschluss, zwei Netzwerk Ports wobei einer mit einer Geschwindigkeit von 1 Gbit arbeitet und der andere mit maximal 100 Mbit. Am Ende finden wir die Powerbuchse zum Anschluss des Netzteils.

Links finden wir noch einen weiteren USB 2.0 Hostanschluss und rechts einen normalen TAE Anschluss für ein analoges Telefon.

Im Lieferumfang befindet sich neben einer Schnellanleitung, ein Y-Kabel zum Anschluss am Splitter sowie an der Telefondose und ein LAN Kabel. Eine Treiber CD wurde eingespart und befindet sich nicht mehr im Lieferumfang.

Die Anschlüsse erscheinen sinnvoll angeordnet, etwas ärgerlich die nur zwei LAN Anschlüsse, wo von einer auch nur ein 100 Mbit Port ist.


Die Einrichtung ging wie zu erwarten schnell und ohne Probleme. Dank der voreingestellten Verschlüsselung, ist die 7330 von Anfang an gleich geschützt. Mit den  Testnotebooks wird  im Durchschnitt eine Verbindungsgeschwindigkeit von 250-300 Mbit pro Sekunde erreicht, welche je nach Standort schon nach nur wenigen Metern anfängt zu schwanken.



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Der Anschluss von kabelgebundenen Gerät läuft ohne Probleme, ein Test mit einem Synology NAS ergab eine durchschnittliche Kopiergeschwindigkeit von 8 – 9 MB pro Sekunde, was Durchschnitt ist.
Ein angeschlossener USB Stick mit 8 GB wurde ebenfalls ohne Probleme erkannt, die Kopierrate über die integrierte NAS Funktion lag hier allerdings bei unterirdischen 2 Mbit.
Beim Zusammenspiel mit dem DSL Anschluss von Telefonica gab es keine Probleme. Der Anschluss synchronisiert sich mit durchschnittlichen Werten, welche auch eine 7270 schafft. Der Verbindung hielt über mehrere Tage stabil und es kam zu keinem ausgewöhnlichen Anstieg der Fehlerwerte.
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Die Telefonie über ein Analogtelefon war gut bis sehr gut. Die Qualität ist im Vergleich zu einer FRITZ!Box 7270 merklich besser, der Gesprächspartner war glasklar verständlich.

Der Stromverbrauch pendelt je nach Nutzung zwischen 5-8 Watt, was sparsam ist. Von den Temperaturen ist die 7330 nie zu warm geworden, also ist hier kein besonderer Aufstellplatz erforderlich.
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Fazit:
AVM kann es doch noch, die 7330 weiß zu gefallen. So meistert sie sich als hervorragender DSL Router. Es gibt zwar einige Mängel bzw. Funktionen die für ein „Sehr gut“  fehlen. Darunter sind das reichweitenarme WLAN oder die fehlenden  Gigabit LAN Anschlüsse. Aber so macht die Box was sie soll und bietet eine ähnlich gute Leistung wie die 7270. Grade für problematische Anschlüsse, wo es mit der 7390 Probleme gab, ist die 7330 ein Blick wert.

Bewertung: Gut

16 von 20

Preis: 4 von 5
Komfort: 5 von 5
Anschlüsse: 2 von 5
Funktionen: 4 von 5


Der Test spiegelt nur eine Meinung wieder. Ich hab versucht ihn so objektiv wie möglich zu schreiben. Bei Fragen und Problemen nutzt gerne bitte diesen Thread!
Gruß Joxxer
modemboard.net

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